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Klimaschutz mit Messer und Gabel

Wir sind es gewöhnt, dass wir fast alles zur jeder Zeit auf den Teller bekommen können. Erdbeeren um die Weihnachtszeit, wer kann da schon nein sagen und wenige wissen beim Anblick der Warenauslage, dass sie an dieser Stelle bereits der Klimaschutz beginnt. Und das auf einfachem Wege: Mit einem Blick auf das Etikett und den Kauf von saisonalen, regionalen Gemüse- und Obstsorten.

Klimaschonendes Kochen – leicht und lecker!

Estragonhendl vom Grill oder ein gefülltes Riesen-Landbrot für ein herzhaftes Picknick im Grünen macht Appetit auf mehr – auf mehr Klimaschutz! Denn kulinarische Gaumenfreuden und umweltfreundliches Zubereiten widersprechen sich nicht und sind ganz leicht nachzumachen: Mit dem Kauf von den Jahreszeiten angepassten Nahrungsmitteln fördert man den Umweltschutz und muss in keinerlei Hinsicht auf Geschmack oder Vielfalt verzichten.

Das Beispiel einer Mutter, die sich entschlossen hat, bewusst nach Jahreszeit Produkte zu verwenden, zeigt gleich zwei positive Effekte: Erstens Kinder lernen von klein auf an, welches Obst und Gemüse in welcher Jahreszeit im eigenen Land wächst. Zweitens hat heimisches Obst länger Zeit zum Reifen, bevor es geerntet wird und das merkt man auch oft im Geschmacksvergleich mit Import-Obst, das noch unreif auf die Reise geschickt wird. Kurz: Klimaschutz beginnt auf dem Teller und schmeckt nicht nur der Umwelt besser.

Alexa, Maya und Nike Schmidt machen es vor:

"Wir essen das Obst der Saison. Am liebsten sogar das Obst, das aus  dem eigenen Garten oder der Region stammt. Erdbeeren und andere Sommer-Früchte  kommen im Winter nicht auf den Tisch. Das Importieren der Früchte kostet unnötig Energie."

Eine Stiftung unter dem
Dach der Bürgerstiftung Bonn